Im Zeitalter des Internets kann natürlich auch die WOP nicht die Augen vor diesem verschließen, was Prof. Dr. Fred Ericke zur Herausgabe eines weiteren Konzeptes in Bezug auf die Worldorientierung veranlasst hat. Als Voraussetzung seit hier nocheinmal auf den einführenden Artikel zur WOP verwiesen, welcher als Basis vorrausgesetzt wird.
Die Worldwideweborientierte Programmierung, kurz WWWOP wurde von Dr. Fred Ericke in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Dr. Claire Grube konzeptionell entwickelt, beiden ein dickes Dankeschön für die Überlassung der Materialien.
Das Internet in seiner aktuellen Form stellt ein Netz aus Rechnerknoten dar. Problem hierbei ist, dass es keinerlei Kontrolle der Inhalte sowie der Infrastruktur gibt. Lediglich der amerikanische Geheimdienst scheint hier als zentrale Macht zu agieren.
Diesem Misstand wird in der WWWOP Rechnung getragen, was zu einer leicht veränderten Infrastruktur führt.
Das Netz der WWWOP wird durch die zwei zentralen Terminator-Knoten "Hell" und "Heaven" aufgespannt. Diese sind gleichberechtigt und sorgen für ein Rechtegleichgewicht innerhalb des Netzes.
Die Verbindungen zwischen den Knoten, de facto also zwischen "Heaven" und "Hell" werden in der WWWOP "Achsen der Allmächtigkeit" benannt.
Schematisch dargstellt ergibt sich der Aufbau:
Hell | --- [Node 1] --- [Node 2] --- [Node N] ---| Heaven
Auch hier wird der Grundgedanke des Vertrauens, zentrales Element der WOP verstärkt:
Jedes Datenpaket tritt im Abschnitt Heaven in das Netzwerk. Dort wird es so lange von Knoten zu Knoten weitergereicht, bis es den Zielknoten erreicht hat. Wurde das Paket verarbeitet (also der Body-Part des Paketes), so landet das leere Paket (leerer Body, intakter Header) beim Knoten "Hell" und wird dort vernichtet.
Durch diese Wechselwirkung zwischen Heaven und Hell wird zusätzlich sichergestellt, dass alle Datenpakte korrekt verarbeitet werden. Wurde ein Pakte unbearbeitet bis an den Knoten "Hell" weitergereicht, so wird dieser per Warp II (vgl. Dr. Glemser) ein weiteres Mal an den Knoten "Heaven" gereicht und durchläuft die Struktur ein zweites Mal. Schlägt auch hier die Zustellung fehl, wird das Paket der Methode "recycle" übergeben und vernichtet.
Des Weiteren soll auf einen Aspekt hingewießen werden, der beonders heutzutage nicht zu verachten ist: Wiederverwendung. Aus Gründen des Umweltschutzes wurde die technische Infrastruktur der WWWOP so konzipiert, dass bereits verarbeitet Datenpakete auf dem Weg zu "Hell" von einem Knoten erneut befüllt werden können. Befindet sich der neue Empfänger nicht auf dem Weg bis zum Knoten "Hell" wird das Paket, wie zuvor beschrieben, ein weiteres Mal durch die Infratstruktur gesendet.
Nachstehend soll der Aufbau eines WWWOP Datenpaketes schematisch illustriert werden:
Header-Daten
|
|||||||
Body-Daten (Nutzdaten)
|
|||||||
Ähnlich wie HTML & Co im Internet, so gibt es auch bei der WWWOP erste Schritte in die Richtung der Darstellung von menschlich lesbarer Information. Hierfür wurde eine erste Handfeste Anwendung unter Verwendung des WOP-Compilers erstellt: Luggi Luggi V0.1 pre Alpha.
Luggi Luggi ist am ehesten mit einem Internetbrowser zu vergleichen, beherrscht jedoch die Syntax der WWWOP-WWW-Syntax (um hier den direkten, konzeptionellen Link zum bisherigen WWW herzustellen, wurde die Sprache WWWOP-WWW benannt).
Nun soll ein einfaches WWWOP-WWW-Dokument den Aufbau eines Wulpadgets (so werden die Informationselemente der WWWOP bezeichnet) illustrieren.
heaven
openLinks
fetchNeededContent
loadContentExpected
/heaven
wulpadget
generateHeadings
displayContentAsExpected
drawAdditionalnfos
/wulpadget
hell
closeOpenLinks
removeMemoryLeaks
/hell